Rezepte
Heute gab es Kartoffelauflauf
(oder auch Kartoffelgrateng, wie der Franzose sagt *ggg*)
ca. 1 Kilo Kartoffeln
500g TK-Porree
400 ml Sahne
200 ml Milch
1-2 Knobizehen
1 EL Salz
300g geriebenen Käse
Die Kartoffeln schälen, in dicke Scheiben schneiden (ca. 5 mm dick). In einen großen Kochtopf geben. Porree, Milch und Sahne dazugeben. Knoblauch gepresst dazugeben. Salz einrühren. Alles aufkochen lassen. Nach ca.3-5 Minuten Kochzeit den geriebenen Käse unterrühren. Alles in eine große Auflaufform umfüllen. Bei 180 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen lassen. Köstlich!
Alle Mengenangaben können variiert werden. Nächstes Mal lasse ich die Milch weg und nehme nur 500 ml Sahne. Es war eine Spur wässrig. Muskat hatte ich heute vergessen, das könnte man noch verwenden.
singlilli - 18. Okt, 21:12
Hier sind mal zwei Rezepte, damit man nicht immer nur Suppe daraus machen muss...
Kürbis-Pilz-Pfanne
500 g Kürbis ohne Schale undKerne
1 mittelgroße Zwiebel
2 EL Olivenöl
100 g durchwachsener Speck
500 g Champignons
2 Fleischtomaten, 2 Knobizehen
1 Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer
Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden
und in einer Pfanne mit Olivenöl andünsten. Den
gewürfelten Speck zugeben und mit andünsten.
Geschnittene Champignons zugeben und ca.
10 Minuten dünsten. Den Kürbis würfeln, zugeben
und weitere 10 Minuten schmoren lassen. Mit Salz,
Pfeffer und gepresstem Knobi würzen. Den in feine
Röllchen geschnittenen Schnittlauch über die
Kürbispfanne streuen, fertig.
Kürbisgulasch
3 Zwiebeln
2 Knobizehen
500g Gulaschfleisch (halb & halb)
3 EL Öl
Salz, Pfeffer
1/2 TL Paprika, rosenscharf
1 TL Paprikapulver, edelsüß
1/2 l Gemüsebrühe
800 g Kürbiswürfel
300 g Möhren
je 1/2 Bund glatte Petersilie u. Majoran
1 EL Speisestärke
100 g saure Sahne
Das Fleisch in heissem Öl scharf anbraten, dann aus
dem Topf nehmen. Die Zwiebeln und den Knoblauch
würfeln und im Bratfett glasig dünsten. Das Fleisch
wieder zufügen, mit Salz, Pfeffer, Paprika würzen,
Brühe angiessen und im geschlossenen Topf
45 Minuten schmoren lassen.
Den gewürfelten Kürbis zusammen mit den in Scheiben
geschnittenen Möhren und den gehackten Kräutern
zum Gulasch geben und weitere 15 Minuten bei kleiner
Hitze kochen. Die Speisestärke mit einigen Esslöffeln
Wasser glattrühren, unter das Gulasch rühren und
noch einmal aufkochen. Zum Schluß mit saurer
Sahne verfeinern, noch einmal kurz erhitzen und
servieren.
Das erste Rezept kann von Vegetariern gut abgewandelt werden (ohne Speck schmeckt das mindestens genau so lecker), bei dem zweiten wird das schwieriger...
Guten Appetit!
singlilli - 8. Okt, 10:52
Speziell für
Caroona:
Fliederbeersuppe mit Grießklößchen
2 Äpfel
2 Birnen
75 g Zucker
3 Gewürznelken
1/2 Zimtstange
Saft einer 1/2 Zitrone
600 ml Holunderbeersaft
2 EL Speisestärke
2 Eiweiß
1 Prise Salz
1 TL Zucker
1 EL Weichweizengrieß
Obst geschält und entkernt in kleine Stücke schneiden.
200 ml Wasser aufkochen. Zitronensaft, Zucker, Nelken, Zimtstange und die Obststücke hineingeben. Nach 10 Minuten Nelken und Zimtstange herausnehmen, Rest pürieren.
Holunderbeersaft zufügen. Stärke mit etwas kaltem Saft verrühren, damit die Suppe andicken. Aufkochen.
Aus Eiweiß und Salz Eischnee schlagen. Zucker und Grieß unterrühren. Mit zwei angefeuchteten Teelöffeln Nocken abstechen, in siedendem Wasser bei kleiner Hitze gar ziehen lassen (ca.4 Min.).
Suppe mit Grießklößchen servieren.
Guten Appetit!
singlilli - 26. Aug, 14:13
Heute mittag gab es hier Hefeklösse. Den Teig habe ich nicht süss, sondern neutral gemacht, denn unser Papa bekam die Klösse als Beilage zu Hühner-Sahnegeschnetzeltem mit Champignons. Die Kinder haben die Hefeteilchen mit Vanillesauce, Zimt und Zucker, Nutella und Kirsch-Rote-Grütze gegessen. Hier das Rezept:
500 g Weizenmehl
1 Beutel Trockenhefe,
1 Prise Zucker (für süssen Teig 75 g Zucker)
1 Prise Salz
80 g zerlassene Butter
200 ml Milch, lauwarm
2 Eier
Aus allen Zutaten einen Teig bereiten. Ca. 1,5 Std. gehen lassen. Dann zerteilen und Klösse formen. Bei mir wurden es ca. 20 Klösse, etwa Kastaniengrösse. Diese Rohlinge nochmals ca. 1 Stunde gehen lassen.
Dann ein Tuch straff über einen Kochtopf (mit kochendem Wasser) mit breiter Öffnung spannen, mit Faden ringsrum befestigen.
Ich habe ca. 7-8 Klösse auf das Tuch gelegt.
Einen hochgewölbten Deckel darauf, ca. 15-20 Minuten gar ziehen lassen.
Guten Appetit!
singlilli - 26. Aug, 13:59
Mönsch, is´der leggaaa! Gestern habe ich den Holunderblüten-Sirup gefiltert und abgefüllt. Leider sind es nur drei Liter geworden. Hätte ich geahnt, dass der so gut schmeckt, hätte ich wohl mehr angesetzt. Nachdem die Blüten schon ziemlich verblüht sind, müssen wir uns eben die Köstlichkeit gut einteilen und dann im kommenden Jahr rechtzeitig und in großer Menge Sirup produzieren.
singlilli - 10. Jun, 14:52
Nachdem das Holundergelee so gut ankam, habe ich auch Apfel-Zitronenmelissen-Gelee gekocht. Auch lecker.
Melissengelee
40 g Zitronenmelisseblätter
1/2 Zitrone
450 ml Apfelsaft, naturtrüb
500 g Gelierzucker (2:1)
300 ml Wasser
Die Zitronenmelisse mit kochendem Wasser übergießen, einige Stunden ziehen lassen. Flüssigkeit abgießen und evtl. auf 300 ml mit Wasser auffüllen. Mit dem Apfelsaft, dem Zitronensaft und dem Zucker mischen und aufkochen. Nach Packungsanweisung kochen lassen. In Gläser füllen und abkühlen lassen. Dann geniessen!
Jetzt steht der Zuckersirup für Holunderblütensirup bereit. Hoffentlich komme ich heute Abend dazu, die Dolden zu pflücken und den Sud anzusetzen.
Eigentlich wollte ich mir einen eigenen Holunderstrauch anpflanzen. Nachdem ich nochmal einige Sträucher betrachtet habe, kommen sie mir doch ziemlich groß vor für unseren eher mittelkleinen Garten. Vielleicht reicht es auch, in der Umgebung die wild wachsenden Sträucher zu besuchen und dort einige Blüten oder später Beeren zu ernten. Ich muss ja nicht alles hier haben...
singlilli - 5. Jun, 13:32
Das Rezept habe ich bei
Nesta gelesen. Ich habe es ausprobiert und damit große Begeisterung zu Hause erlebt. Meine Töchter lieben es, und die Freundin meiner Tochter rief mich heute an, weil sie das Rezept auch haben wollte. Ist wirklich sehr lecker!
Interessant fand ich dabei, dass ich in meiner Kindheit die
Fliederbeersuppe mit Grießklösschen, die meine Oma kochte, nie gemocht habe. Das Gelee erinnert ein bisschen an die Fliederbeeren, aber es schmeckt Klassen besser.
In diesem Zusammenhang habe ich mich etwas über
Holunder informiert. Ich las, dass er sich selbst aussäht und in fast jedem Garten wächst. Leider tut er das bei mir nicht. Egal, ich lade ihn einfach ein, bzw. hole mir Stecklinge von den Sträuchern am Spielplatz.
Leider konnte ich am Samstag keine Zitronensäure mehr bekommen, sonst hätte ich auch Holundersirup kochen wollen. Das werde ich dann am Dienstag versuchen.
singlilli - 31. Mai, 18:05
Hach, das war ein kulinarisches Fest eben... Am Wochenende habe ich bei einer sehr feinen, netten Familienfeier unter anderem meinen Onkel getroffen. Im Laufe des Abends kamen wir auch auf Kochrezepte zu sprechen. Da teilte er sein ultimatives Pizza-Rezept mit mir. Und das teile ich jetzt mit allen, die mögen ;o)!
Onkelchens Pizza
900 g Mehl
500 ml warmes Wasser
10 g frische Hefe (wenig, kein Tippfehler!)
25 g Salz
Die Hefe wird in dem warmen Wasser aufgelöst. Dann wird diese Mixtur in die Schüssel, in der schon Mehl und Salz sind, hinein geschüttet. Mit dem elektrischen Rührgerät mit den Knethaken zu einem Teig kneten. Dann zugedeckt für mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank. Kann auch länger drin bleiben.
Wenn die Pizza gebacken werden soll, muss der Ofen auf höchster Hitze (bei mir 250 Grad Ober-Unterhitze) gut vorgeheizt sein, gerne auch das Backblech vorheizen. Den Teig in Portionen dünn ausrollen, mit Tomatensauce und Käse belegen. Meine Familie wollte Schinken drauf haben, aber möglichst wenig Belag nehmen!
In den heißen Ofen, 4 Minuten ganz unten, dann 4 Minuten ganz oben - fertig ist die supergeile Pizza!
Meine gesamte Familie und ich haben es eben probiert, und wir sind begeistert. Wir haben unsere 5 Pizzen nacheinander gebacken, immer zwei auf einmal. Sooooo lecker, mjamm!
singlilli - 12. Mai, 19:38
Jawoll, wir haben eine Fuhre Kekse gebacken!
Es war mal wieder ein Abenteuer für mich. Meine Nerven wurden ziemlich strapaziert, als ich mit drei Kindern in unserer kleinen Küche Kekse backen wollte. Denn die drei wollten gestalten, schmücken, Spaß haben. Und ich wollte fertig werden, mit möglichst ansprechenden Ergebnissen.
Ob ich es beim nächsten Mal wohl durchdachter angehe? Ich werde im Laufe der kommenden Woche einfach hübsche Plätzchen nach meiner Mütze backen, wenn die Kinder in Schule und KiGa sind, und für die Kids füge ich noch eine Backaktion ein, bei der sie ergebnisoffen Kneten und ausstechen dürfen. Mit Rolf Zuckowskis "In der Weihnachtsbäckerei" als Endlosschleife *ggg*
Und schon bin ich mal wieder die liiiiebste Mama von der ganzen Welt ;o)!
singlilli - 9. Dez, 16:21
Wenn ich mich genug entspannt habe, backe ich noch ein paar Kekse. Zum Beispiel
Mars-Sterne
300 g Mehl
200 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
1 Tüte Mars-Riegel
Aus den Zutaten einen Mürbeteig herstellen. Im Kühlschrank ruhen lassen. Mars-Riegel auch in den Kühlschrank geben. Nach einer Stunde sind die Riegel hart genug. Dann kann man sie in Scheibchen schneiden, zwei bis drei Millimeter dick. Auf einem Brettchen nebeneinander bereitlegen.
Aus dem Teig Sterne ausstechen und die Kekse backen. Sofort, wenn die Kekse aus dem Ofen kommen, nimmt man zwei Sterne. Dann eine Mars-Scheibe zwischen die beiden Unterseiten der Kekse legen, die Hälften etwas andrücken und den gefüllten Keks auskühlen lassen.
Ich nehme am liebsten Förmchen für ganz kleine Sterne, dann sind die gefüllten Kekse hinterher mit einem Happs im Mund. Wenn die Sterne etwas größer sind, kann man auch zwei Mars-Scheibchen als Füllung nehmen.
Guten Appetit!
singlilli - 8. Dez, 15:50