Ja, sie hat es geschafft! Singlilli hat den 10km-Lauf beim
Porta-Marathon mitgemacht und ist lebend im Ziel angekommen!
Ich war weder die Erste noch die Letzte, mittendrin eben. Heute tut meine Hüfte etwas weh und ich merke meine Knie, aber ich bin sehr stolz auf mich! Dabeisein ist alles, der Weg ist das Ziel, und wie die schlauen Sprüche alle heißen...
Bei Kilometer 7 hatten einige "Fans" Schilder aufgestellt. Darauf standen Sprüche wie
"Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt" oder
"Heul`doch" oder
"Wer nicht läuft, kommt auch nicht an" oder
"Umkehren wäre jetzt doch auch blöd" . Ich habe meine persönliche Bestzeit geschafft, 1 Stunde drei Minuten, so schnell war ich im Training noch nie. Im Ziel gratulierten mir dann gleich Mann und Sohn, und den Rest des Tages genoss ich den Endorphin-Flash! Mal sehen, vielleicht nehme ich für das nächste Mal den Halbmarathon in Angriff...
singlilli - 18. Mai, 15:27
Das war schön! Freitag, Samstag und heute war ich zum Laufseminar. Mit Lauftrainerin durch den Wald und an der Weser joggen, klasse! Ich habe einige Tipps und Anregungen bekommen. Jetzt kann ich effektiver/gesünder laufen. Wir haben auch einen Belastungstest gemacht, 1 km laufen bei verschärftem Tempo. Noch nicht Sprint, aber doch an der oberen Belastungsgrenze. Davon dann die letzten 100 m doch Sprint, um die Maximale Herzfrequenz rauszukitzeln. Das war gestern.
Heute haben wir dann mit Puls-Uhren einen 10 km-Lauf absolviert. Dabei sollten wir im Bereich von 70-80% unserer HFmax laufen. Und, was soll ich sagen, ich lief in ziemlich genau dem Tempo, in dem ich üblicherweise laufe. Das ist dann der Trainingsbereich für Ausdauer und wohl auch für gute Fettverbrennung. Wie schön! Dann laufe ich also seit längerer Zeit "gesund". Bin sehr zufrieden!!! Und meinen Knien geht es mit den neuen schönen Gel-gepolsterten Schuhen bestens, auch bei 10km.
singlilli - 19. Okt, 18:44
Naja, ganz so schlimm ist es wohl noch nicht, aber in der letzten Woche fing mein linkes Knie an, rumzumucken. tat weh, aber laufen konnte ich dennoch. Da ich grundsätzlich eher risikoscheu bin (oder vielleicht doch nicht ;o)? ), wollte ich die Schmerzen als Alarmsignal nicht "überhören".
Also, ab zum Laufsportfachgeschäft. Dort arbeiten "Laufcoaches", die zusammen mit einer Sportmedizinerin Laufseminare veranstalten. Geballter Sachverstand demnach. Hoffentlich!!! Gut, ich bin dann am Freitag hingefahren und habe mein Problem geschildert. Erste Frage des Verkäufers:"Wie alt sind denn Ihre Schuhe?" Hoooohhh, ertappt. Ich laufe seit Anfang März 4-6 mal pro Woche, jeweils ca. 30 Minuten. Und dabei trage ich Schuhe der Marke "Shamp", Original Aldi. Na suuuper, es liegt wohl wirklich an den durchgelatschten Laufschuhen.
Und dann folgte das Verwöhnprogramm: Fußabdruck (ich habe einen "Normalfuß", jippieh), Füße vermessen (mein rechter Fuß ist eine halbe Nummer kleiner als der linke, wieso habe ich das noch nie bemerkt? Was ist noch alles schief bei mir?), und zum Abschluss Videoaufnahme von meinem Laufen, also abrollen und aufsetzen, in Zeitlupe angucken. Sehr unterhaltsam, das Ganze!
Ergebnis der Show waren dann drei Paar Schuhe der oberen Qualitätsstufe, die ich anprobieren durfte. Das mittlere Modell (preislich gesehen) hat am Ende das Rennen gemacht. Jetzt habe ich Schuhe, die mittels einer Gelfüllung und anderer technischer Finessen die Erschütterungen beim Joggen sehr gut abfedern (sollen). Mal sehen...
Was mich doch etwas geknickt hat, war der Tipp des Coaches, nunmehr nur noch alle zwei Tage, und dafür dann eine Stunde zu laufen. Soll den Trainingseffekt erhöhen/verbessern, und so können sich meine Knochen und die Schuhe besser von der Leistung erholen. Schnüff!
Natürlich will ich meinen Körper nicht kaputt laufen und berücksichtige daher die Empfehlung! Aber ich habe es schon sehr genossen, fast täglich meinen zankenden Kindern "wegrennen" zu können ;o)! Ooookay, er hat ja nicht gesagt, dass ich an den freien Tagen nur auf dem Sofa hocken muss. Inline-Skating und Fahhrad fahren sind ja bestimmt drin, gell? Dann "gleite" ich den Kindern eben davon!
Gerade habe ich den ersten längeren Lauf absolviert, 51,07 Minuten. Kräftemässig kein Problem, aber ich muss schon sehen, wie ich eine Stunde in meinen Zeitplan drücke...
singlilli - 22. Sep, 10:53