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    <title>singen und leben : Rubrik:Gedanken</title>
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    <dc:publisher>singlilli</dc:publisher>
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    <title>singen und leben</title>
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  <item rdf:about="http://singlilli.twoday.net/stories/5311452/">
    <title>Einfach weiterblättern</title>
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    <description>Meine Schwiegergeschwister nerven mich. Schon seit einiger Zeit ist das so. Ich fragte mich lange immer und immer aufs Neue, &lt;b&gt;warum&lt;/b&gt; sie sich uns gegenüber so misstrauisch, desinteressiert und schweigsam verhalten. Ich kam auf keine vernünftige Antwort. Lange suchte ich die &lt;b&gt;Schuld&lt;/b&gt;, die Verantwortung dafür bei mir, bei uns. Irgendetwas mussten wir doch getan, gesagt haben, sonst würde doch niemand so mit uns umgehen. Regelrechte Selbstzerfleischung. Caroona hatte mir mal als Geburtstagsgeschenk eine neunschwänzige Katze zur professionellen Selbstgeisselung versprochen, die hätte ich jetzt gut gebrauchen können... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich bin da raus.&lt;/b&gt; Irgendwann kam ich zu der Einsicht, dass die tatsächlich einfach nur so blöde sind! Das hat gar nichts mit uns zu tun. Fieser Charakter, sozusagen. Oder anders gesagt, die mögen uns eben nicht. Die können/wollen nicht anders sein; die &lt;b&gt;sind&lt;/b&gt; so. Okay, der Vergleich hinkt jetzt, aber wenn ein Mensch Opfer eines Verbrechens wird, hat er normalerweise ja gar keinen Anlass zu der Tat gegeben. Und so war es bei uns wohl auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit, so gut. Oder so schlecht eben. Trotzdem musste ich jeden Tag an die Sippe denken. Was die wohl machen, wie es denen wohl geht, ob sie auch unter den Spannungen leiden, ob wir uns mal sehen, ob es mal besser wird, ... Ein blödes Gedankenkarussel, mir war fast schwindelig. Die Schwiegergeschwister nahmen Raum in meinen Gedanken ein, der ihnen wirklich nicht zustand. Ungebührlich viel Raum. Zeit, die mir für elementare Dinge hier verloren ging. Zum Beispiel fehlte mir Schlaf deswegen. Also, so ging es nicht weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt das Schöne: &lt;b&gt;Ich habe was verändert!&lt;/b&gt; Ich kann jetzt, fragt mich nicht warum und wie, einfach weiterblättern, wenn die Gedanken auftauchen. So wie &quot;Ach ja, die Schwägerin. Und jetzt mache ich einen Speiseplan fürs Wochenende.&quot; Oder &quot;Ja, der Schwager hat heute Geburtstag. Schön. Ob ich vielleicht noch joggen könnte?&quot; Ich bin total glücklich über diese neu gewonnene Fähigkeit. Das entspannt mein Leben fühlbar, und so wird meine Energie und Kraft frei für die wirklich brenenden Themen meines höchtpersönlichen eigenen Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel hatte ich ein Telefonat mit meiner Heimleitung. Ab Januar 2010 habe ich nicht mehr Sonderurlaub zur Pflege und Erziehung meines Sohnes, sondern stehe wieder dem Altenpflegeheim zur Verfügung. Deswegen werde ich mich nächste Woche mit der Chefin zusammensetzen, um mein letztes Jahr Sonderurlaub mit Fortbildungen und Auffrischungen anzureichern. Ich freu` mich schon soooo sehr auf einen anständigen Frühdienst, das kann sich (oder doch?) keiner vorstellen! Nach (dann) 12 1/2 Jahren Elternzeit will ich wieder arbeiten und dafür Geld bekommen, ich will Feierabend haben und Urlaub! Das Leben kann so schön sein!</description>
    <dc:creator>singlilli</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://singlilli.twoday.net/topics/Gedanken&quot;&gt;Gedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-11-10T09:42:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://singlilli.twoday.net/stories/4559771/">
    <title>Der Streß lässt nach! und der erste gute Vorsatz...</title>
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    <description>Wie herrlich, kaum kann man nicht mehr einkaufen gehen, habe ich nicht mehr den inneren Druck, noch dringend etwas erledigen zu müssen. Was wollen wir wetten, den meisten Stress mache ich mir doch selber, nicht wahr?! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei hatte ich sooo gehofft/gewünscht/geplant, in diesem Jahr nicht mitzumachen bei der allgemeinen Hektik, Aufregung und Wuselei vor Weihnachten. Worauf ich komplett verzichten könnte, sind Weihnachtsferien, die schon vier Tage vor dem 24. beginnen. Und von mir aus hätte auch ein freier Tag nach Heiligabend ausgereicht. Jetzt mussten wir planen, Vorräte kaufen für fünf Tage am Stück. Blöd. Denn am 24. stelle ich mich nicht in den Supermarkt. Was dort dann im Regal liegt, lag dort auch schon am Samstag. Und die Schlange vor der Kasse hat kein Ende... schlimmer als im Wartezimmer vom Kinderarzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Samstagmittag bin ich gut entspannt. Zum Glück! Es reichte mir wirklich schon. Eine Weihnachtsfeier habe ich in der letzten Woche nicht mitgemacht, weil mein Auto in die Werkstatt musste. Nachdem ich abgesagt hatte, fühlte ich mich unglaublich befreit und erleichtert. Ich wunderte mich sehr über mich selber, denn ich hätte ja gar nicht erst zusagen müssen. So fand ich schon einen ersten guten Vorsatz (ich liiiiiebe gute Vorsätze, so habe ich schon mit dem Rauchen aufgehört!!!) : &lt;br /&gt;
Ich will im neuen Jahr konsequenter &quot;nein&quot; sagen. Viel zu oft mache ich etwas, was ich in Wirklichkeit nicht will und schon gar nicht muss. Und sooo langweilig ist es hier mit meiner Familie ja nun auch nicht, als das ich mir unbedingt stressige Termine dazu organisieren müsste ;o)!</description>
    <dc:creator>singlilli</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://singlilli.twoday.net/topics/Gedanken&quot;&gt;Gedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 singlilli</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-24T13:48:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://singlilli.twoday.net/stories/4375323/">
    <title>Nicht immer maulen!</title>
    <link>http://singlilli.twoday.net/stories/4375323/</link>
    <description>Da ist sie nun, die kalte Jahreszeit mit weniger Licht und mehr Dunkelheit. Ich mag das sehr gerne. Normalerweise habe ich auch eher Hitze in mir, fast immer warme Hände, mehr Energie, als ich verbrauchen kann. So kann ich es auch nicht gut haben, wenn nun alle möglichen Leute anfangen, rumzumaulen, wie blöde das doch wäre, wie schrecklich, und so weiter und so fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was glauben die denn? Ohne Nacht kein Tag, ohne Kälte keine Wärme, ohne Dunkel kein Hell. Wenn wir der Natur (und uns) nicht den Herbst und den Winter gönnen, wie sollen dann alle im kommenden Frühjahr neu und kraftvoll starten? Der ewige Kreislauf braucht beides, Licht und Dunkel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus: Im Sommer brennen bei mir so gut wie gar keine Kerzen. Ich bin viel im Garten, basteln fällt flach. &lt;br /&gt;
Im Winter mache ich es mir gerne muckelig-gemütlich, mit einer angenehmen Lichtquelle, mit Handarbeiten, Kekse backen, Bratäpfel, Grünkohl,... Das alles würde mir sonst sehr fehlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich über den Herbst, mit windverwirbelten Blättern, buntgefärbten Bäumen, nackten ernsten Baumkronen, mit Sturm, Sonne und taubehangenen Spinnenweben. Und auf den Winter, mit knackig kalter Luft, die das Atmen bewusst macht, mit Keksen und Kuchen, mit Heimlichkeit und Vorfreude, mit Spiel im Wohnzimmer, mit Zeit zum Planen und Wünschen für das neue Jahr! Ja, so sehe ich das!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singlilli</description>
    <dc:creator>singlilli</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://singlilli.twoday.net/topics/Gedanken&quot;&gt;Gedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 singlilli</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-23T12:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://singlilli.twoday.net/stories/4277301/">
    <title>Tattah!</title>
    <link>http://singlilli.twoday.net/stories/4277301/</link>
    <description>*angeb* Juhuu, ich freu`mich so, gestern wurde ich zum Elternrat der KiGa-Gruppe meines Sohnes gewählt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja nichts weltbewegendes, aber ich bin ganz glücklich darüber! Das wollte ich schon immer mal machen, denn ich hoffe darauf, dass ich Möglichkeiten zur Mitbestimmung nutzen kann. Hoffen wir das Beste... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das neue &lt;a href=&quot;http://www.weil-kinder-zukunft-sind.de/&quot;&gt;Kindergartengesetz KiBiz&lt;/a&gt; Mitte Oktober den NRW-Landtag passiert, kann das die letzte Elternratswahl gewesen sein. Dann wird zukünftig der Elternrat ein &quot;kann&quot; und nicht mehr ein &quot;muss&quot; sein. So wird die Demokratie Stück für Stück abgebaut und weggespart. Die Dummen sind dann die Eltern (die müssen höhere Beiträge bezahlen) und die Kinder (die werden in größeren Gruppen betreut) und die Erzieherinnen (die werden mehr Kinder mit weniger Personal betreuen müssen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, Otto Normalverbraucher interessiert das kaum, wenn er nicht zufällig selber kleine Kinder hat. Aber diese kleinen Kinder anderer Leute sind die Zukunft der ganzen Gesellschaft, das vergessen manche Leute wohl immer wieder. Nun gut, I´ll do my very best und bringe mich ein, so gut ich kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singlilli</description>
    <dc:creator>singlilli</dc:creator>
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    <title>Es setzt sich!</title>
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    <description>Der Eintopf wird wieder angenehmer; einige Brocken sind wieder abgesackt. Ein Gespräch brachte mich ein gutes Stück voran. Jetzt warte ich ab, wie es weitergeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singlilli</description>
    <dc:creator>singlilli</dc:creator>
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    <dc:date>2007-09-03T20:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://singlilli.twoday.net/stories/4216779/">
    <title>Für manche ist es eine Schachtel Pralinen, für andere ist es wie Eintopf</title>
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    <description>Das Leben ist laut Forrest Gump &quot;wie eine Schachtel Pralinen; man weiß nie, was man bekommt.&quot; (hoffe, ich habe möglichst richtig zitiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir kommt das Leben eher wie Eintopf vor. Wenn ich eine Zeit warte, setzt sich das Feste und oben ist die klare Suppe. Wenn ich drin rumrühre, werden viele Brocken herumgewirbelt und alles kommt durcheinander. Am leckersten ist es, wenn sich Klares und Festes die Waage halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mir wurde gerade kräftig durchgerührt. Ich habe einige Sachen angestoßen, die mein Leben durcheinander bringen. Jetzt rühre ich sachte weiter und hoffe, dass sich die Brocken demnächst setzen, damit es wieder ausgewogener ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdenkliche Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singlilli</description>
    <dc:creator>singlilli</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://singlilli.twoday.net/topics/Gedanken&quot;&gt;Gedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-08-31T12:04:00Z</dc:date>
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    <title>Ordnung ist geil!</title>
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    <description>Ja, ich bin eine spießige, pingelige, konservative Mutter. Dazu stehe ich, ich finde mich absolut in Ordnung so. Dabei kann ich auch unkonventionell, aufmüpfig, autonom sein. Nicht nur meine &lt;a href=&quot;http://caroona.twoday.net/&quot;&gt;Schwester&lt;/a&gt; hat viele Gesichter ;o)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hatte ich mein Aufräumgesicht auf. Meine Töchter sind in den letzten Tagen maulig gewesen wegen ihrer Zimmer. zu klein, zu voll, keine schönen Möbel, nie wird renoviert, die übliche &quot;Undankbarkeit&quot; eben. Okay, ich stehe auf aufgeräumte Räume, daher haben wir in beiden Zimmern für Ordnung gesorgt und sogar einen Teil aussortiert, entrümpelt. Welch ein Wohlgefühl! Schade, dass die Ordnung schnell wieder durch alltägliches Spielen und Leben durcheinander gebracht werden wird. Aber heute Abend kann ich den schönen Anblick genießen! Und das tue ich auch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zufriedene Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singlilli</description>
    <dc:creator>singlilli</dc:creator>
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    <title>Weihnachten im Gefühl</title>
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    <description>Wieso denke ich bloß immer schon an Weihnachten? Ich habe in letzter Zeit häufig Gedankenblitze, was ich dann an wen verschenken könnte, was ich noch mit den Kindern basteln könnte, was für die Krabbelgruppe (die ich leite) zu Weihnachten passen könnte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss am Wetter liegen *grins*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singlilli</description>
    <dc:creator>singlilli</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://singlilli.twoday.net/stories/4166558/">
    <title>Hegen und Pflegen</title>
    <link>http://singlilli.twoday.net/stories/4166558/</link>
    <description>Mit 84 Jahren darf man ja schon mal langsam sein und Hilfe bekommen, wenn nötig. &lt;br /&gt;
Mein Schwiegervater hat sich deutlich erholt, ist aber dennoch weiterhin auf unsere Unterstützung angewiesen. Momentan stoppe ich die Minuten, die wir für die Pflege brauchen. Vom Pflegedienst haben wir eine Broschüre bekommen. In der wird empfohlen, 14 Tage lang ein Pflegetagebuch zu führen. Dann kann man besser argumentieren, wenn der medizinische Dienst zum Einstufen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe dem ganzen mit Spannung entgegen. In meiner Zeit in der stationären Altenpflege hatte ich mit dem MDK nie persönlich zu tun, daher sind mir die Fragen und Prüfungen neu. Mal sehen, was da auf uns zukommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich meine ich, dass ich von der Pflege meines Schwiegervaters durchaus profitieren kann. Es ist eine Arbeit, die mir Freude macht. Ich kann absolut individuell pflegen, ohne Zeitdruck, ohne Klingel, die mich zum nächsten Bewohner ruft. Ich lerne, mich und meinen Alltag gut zu organisieren. Ich entwickle mehr Verständnis für ältere Menschen. Und meine Kinder lernen, dass es normal ist, sich zu unterstützen. Normal, sich um Eltern und Großeltern zu kümmern. Ein bisschen Großfamilie, im kleinen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnige Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singlilli</description>
    <dc:creator>singlilli</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 singlilli</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-15T12:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://singlilli.twoday.net/stories/4072325/">
    <title>Reisepläne und Gefühle</title>
    <link>http://singlilli.twoday.net/stories/4072325/</link>
    <description>So, nun sieht es so aus, dass ich doch noch mit meiner Familie in &lt;a href=&quot;http://www.cuxhaven.de&quot;&gt;den Urlaub&lt;/a&gt; fahren werde. Meine Schwägerin mitsamt Mann übernimmt die Urlaubsvertretung, und der Pflegedienst wird für morgens und abends bestellt. Schwiegervater hat z.Zt. wieder etwas mehr Kraft, er kann mit dem &lt;a href=&quot;http://www.rehashop.de/rollatoren-c-38.html?gclid=CKb_ybLAqY0CFRgVEAodBmuysQ&quot;&gt;Rollator &lt;/a&gt;einige Schritte gehen. So kommt er nicht ganz von den Beinen, der Kreislauf wird angeregt, er sieht mal was anderes, es ist einfach gut für ihn. Auch, wenn er gerne tot sein will. Das kann er hinterher ja immer noch...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas Bauchschmerzen habe ich ja schon bei dem Gedanken, hier weg zu fahren, aber ich will meinen Mann auch nicht mit drei Kindern alleine lassen. Und ich würde die Bande ja auch vermissen. Ein bisschen wenigstens...;o) Meine große Tochter meinte schon: &quot;Wenn Mama bei Opa bleibt, hat sie ja wenigstens Kinderfrei, das ist ja auch schön für sie.&quot; Sie weiß gar nicht, wie recht sie hat! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay, dann übe ich mal wieder &quot;loslassen&quot;, darin bin ich nicht richtig gut, fürchte ich. Ich werde am Strand sitzen und (hoffentlich) nicht die ganze Zeit denken &quot;Ohgottohgott, Katastroph, Katastroph, die Welt geht unter, ohne mich läuft gar nichts, ich bin unersetzlich,...&quot;. Wenigstens versuche ich es. Und letztendlich dauert die Rückreise ca. drei Stunden, mit der Bahn könnte ich auch alleine zurückkommen, und die Schwester meines Mannes kann ja auch mal anpacken. Dann plane ich mal die Kofferliste... am 21.7. soll es für 14 Tage losgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singlilli, die sich sehr über das neue Design dieses Blogs freut! Netter Mann, ein prima Helfer...</description>
    <dc:creator>singlilli</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://singlilli.twoday.net/topics/Gedanken&quot;&gt;Gedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 singlilli</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-15T12:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://singlilli.twoday.net/stories/4067592/">
    <title>So schnell kann`s gehen...</title>
    <link>http://singlilli.twoday.net/stories/4067592/</link>
    <description>Der Allgemeinzustand von Schwiegervater ändert sich von Tag zu Tag, Tendenz abwärts. Wir haben heute ein Pflegebett geliefert bekommen, seit gestern kann er nicht mehr alleine gehen, nur gestützt wenige Schrittchen. Die Diakoniestation schickt seit zwei Tagen morgens eine Schwester für die Grundpflege. Ich bin der Krankenkasse sehr dankbar, dass die so unbürokratisch alles möglich machen. Hätte ich nie erwartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich schon schrieb, ich bin Altenpflegerin in Elternzeit. Seit 10 Jahren zuhause! Und jetzt bin ich voll in meinem Element. Da merke ich doch, wie sehr mir die Arbeit immer gefallen hat. Vermutlich liest sich das blöd, aber selbst die Toilettengänge machen mir Spaß. Ist nicht ganz das richtige Wort, aber irgendwie bin ich für Pflege geboren. Ich will hier nicht angeben, aber so fühle ich mich momentan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflege hier hat aber einen ganz besonderen Nebeneffekt. Als ich noch berufstätig war, war ich sozusagen von missionarischem Eifer durchsetzt. Bei mir &quot;musste&quot; jeder Bewohner soviel wie möglich trinken (am liebsten drei Liter pro Tag), und ich habe mir wenig Gedanken um das Gefühl der Bewohner beim Gepflegtwerden gemacht. Das soll nicht heißen, dass ich sie würdelos oder unhöflich oder gewalttätig behandelt habe. Ich denke, ich war in Ordnung und habe mich bemüht. Aber jetzt, nachdem ich acht Jahre mit dem alten Mann zusammenwohne, mache ich mir ganz viel Gedanken, wie er sich wohl fühlen mag, wenn ich so in seine Privatsphäre eindringe. Und wenn er viel zu wenig trinken will, dann kann ich gut damit leben. Wenn ich wieder anfange, im Heim zu arbeiten, werde ich ganz anders mit den Menschen umgehen, schätze ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wozu so ein Schwiegervater alles gut ist;o)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singlilli</description>
    <dc:creator>singlilli</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://singlilli.twoday.net/topics/Gedanken&quot;&gt;Gedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 singlilli</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://singlilli.twoday.net/stories/4055698/">
    <title>Der alte Mann und der Bart</title>
    <link>http://singlilli.twoday.net/stories/4055698/</link>
    <description>Mein Schwiegervater hat das mit dem Wäschewaschen prima ausgehalten, aber in den letzten Tagen hat er rapide abgebaut. Körperlicher Verfall, altersbedingt. Ich stehe etwas hilflos daneben. Okay, ich hatte immer angeboten und geplant, ihm mit Rat und vor allem mit Tat zur Seite zu stehen. Dazu stehe ich auch immer noch, aber wenn ich das jetzt so in greifbarer Nähe habe, wird es mir doch schon etwas mulmig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich meine Kinder erwartet habe, musste ich auch die Geburt durchstehen, um sie dann endlich im Arm halten zu können. Ich musste also etwas extrem unangenehmes über mich ergehen lassen, um ein Ziel zu erreichen. Ist es unpassend, das jetzt als Vergleich heranzuziehen? Ich meine, nein. Nun ist das Ziel, dass er sein Leben in Würde und so gut wie möglich beenden kann, und zuvor müssen wir gemeinsam die Zeit der Schwäche, Hilfsbedürftigkeit und (für mich) der Mühe und Anstrengung durchleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute morgen habe ich ihn gefragt, wo denn sein Rasierapparat sei, und dann habe ich ihn gründlich rasiert. Er kann das echt nicht mehr, seine rechte Hand will nicht mehr so richtig funktionieren, und die Haare am Hals wurden immer länger. Früher war er immer sehr gepflegt und reinlich, und in letzter Zeit war er dauernd stoppelig. Jetzt ist er glatt wie ein Babypopo. Und er war zufrieden, hat sich gefreut. Ich mich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay, ich bin bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singlilli</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://singlilli.twoday.net/topics/Gedanken&quot;&gt;Gedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 singlilli</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-10T12:11:00Z</dc:date>
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    <title>altern und helfen</title>
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    <description>So, ich werde nun anfangen, in das Leben meines Schwiegervaters einzugreifen. Nicht, um ihn zu gängeln oder zu bevormunden. Er ist 84, müde vom Leben, hat Gleichgewichtsstörungen, ist einfach alt und schlapp. Wir wohnen in seinem Haus, er unten, wir oben. Er hat das Haus vor 50 Jahren selbst gebaut, den Keller von Hand ausgegraben. Hat sein Leben lang asketisch gelebt und viel gearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neulich erzählte er uns, er wolle sich ein Pflegeheim ansehen, das hier in der Nähe neu gebaut wird. Ich bin fast hinten rüber gefallen. Ich bin Altenpflegerin, habe Sonderurlaub und damit also viel Zeit. Für mich war immer klar, dass ich ihn ggf. pflegen würde, solange es zuhause geht. Da kann man mit ambulanter Pflege viel machen. Wenn er mich persönlich nicht als Pflegerin haben wollte, würde ich Pflegedienste beauftragen, aber er sollte meiner Meinung nach im eigenen Bett sterben können, wie Schwiegermutter vor neun Jahren auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso bloß nimmt er Hilfe so ungern an? Ich biete immer wieder an, dass er uns jederzeit ansprechen könne. Frage, ob er klar kommt oder ob er Hilfe möchte. In unzähligen Variationen. Und normalerweise kommt nur sowas wie &quot;danke, ich melde mich dann&quot;. Und dann steh`ich da mit meinem kurzen Hemd...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will ihn respektieren,als Erwachsenen mit eigener Meinung, Bedürfnissen und Gewohnheiten. Mag ihm keine Hilfe aufdrängen. Aber nach einem Gespräch mit meinem Mann, seinem Bruder, dessen Frau und mir sind wir uns einig geworden, dass wir nicht mehr Hilfe anbieten, sondern handeln werden. Diese Kröte muss ich nun schlucken. Ich sehe schon ein, dass er auf Nachfrage immer ablehnen würde. Und dass er alleine nicht gut zurechtkommt. Aber ich selber mag es gar nicht, wenn mir jemand Hilfe aufdrängt. Und jetzt habe ich das selber bei einem Erwachsenen vor. Brrrrr, schüttel...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fange harmlos an. Ich werde seine Wäsche mitwaschen. Er sammelt sie in der gemeinsamen Waschküche, und mir ist klar, dass das Aufhängen für ihn beschwerlich ist. Es ist also effektiv eine Entlastung für ihn. &lt;b&gt;Hoffentlich&lt;/b&gt; wird er nicht ärgerlich. Ich vertrage mich soo gut mit ihm, dass will ich nicht aufs Spiel setzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Schritt wäre dann, dass ich seine Toilette putze. Männerklo, es geht altersbedingt manchmal was daneben. Unsere Putzhilfe geht alle 14 Tage zu ihm und macht das Klo sauber, aber das reicht nicht. Da werde ich einfach beherzt hingehen und sowas wie &quot;ich habe gerade Zeit, ich mach`mal gerade dein Klo&quot; sagen. In der Hoffnung, dass er mich nicht raus schmeisst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal könnte das Leben wirklich einfacher sein....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singlilli</description>
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    <dc:date>2007-06-21T14:20:00Z</dc:date>
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